Damit Räume für Kinder und Jugendliche nicht weiter verschwinden, kooperieren Einrichtungen aus ganz Berlin um öffentlich wahrnehmbar zu sein und zu bleiben. Wir mobilisieren zum Erhalt der sozialen Einrichtungen der Stadt und rufen zur Unterstützung auf!

Wir fordern:

  • Den Erhalt und Ausbau der aktuell bestehenden Einrichtungen der Kinder- & Jugendarbeit!
  • Keine Kürzungen zur Deckung anderer Defizitärer Haushaltsbereiche!
  • Das Land Berlin auf, seiner gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, mindestens 10% der Jugendhilfemittel für Kinder- & Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen!
  • Die Erarbeitung von Richtlinien für Ausstattung und Finanzierung der Kinder- und Jugendarbeit auf Senatsebene!
  • Eine bedarfsgerechte und auskömmliche Finanzierung der Projekte und Einrichtungen der Kinder- & Jugendarbeit und -sozialarbeit!
  • Finanzierungsvereinbarungen über mindestens 5 Jahre für alle Angebote der Kinder- und Jugendarbeit!
  • Eine Entlohnung der MitarbeiterInnen nach nachvollziehbaren tariflichen Regelungen, keine Schlechterstellung gegenüber dem Öffentlichen Dienst!

Räume für Kinder und Jugendliche verschwinden und werden in einem Maß gekürzt, dass weder die von Kindern & Jugendlichen benötigten Angebote erhalten werden können, noch pädagogisch qualitativ hochwertig gearbeitet werden kann. Entscheidungskriterium ist nicht mehr der Bedarf der Angebote für Kinder, Jugendliche und Gesellschaft sondern lediglich ihre Finanzierbarkeit.

Jedes Jahr trifft es einen anderen Bezirk Berlins. Wir wollen nicht warten wer als nächstes weggekürzt wird!

Die Finanzierung der Kinder- & Jugendeinrichtungen ist abhängig von den politischen Entscheidungen und gesetzlichen Vorgaben der Bezirke. Sie verwalten das vom Senat zur Verfügung gestellte Geld. Doch schon seit Jahren wird ein defizitärer Haushaltsbereich aus dem anderen gedeckt und die gesetzlichen Vorgaben, die einen Mindestsatz festlegen werden nicht eingehalten. Die Bezirke sind weit entfernt von der Einhaltung ihrer eigenen gesetzlichen Vorgaben und der Senat duldet diese Praxis.

Die Lobby von Kindern, Jugendlichen, SchülerInnen, StudentInnen, Eltern sowie der kommunalen Einrichtungen und freien Trägern müssen wir selbst sein, und nicht länger zusehen, wie die Stadt immer tieferen Sozialeinschnitten zum Opfer fällt. Wem gehört die Zukunft Berlins? Macht mit, der kreativen Teilnahme sind keine Grenzen gesetzt. Helft uns, MitstreiterInnen zu finden und berlinweit zu mobilisieren und nutzt die vorhandenen Netzwerke und Kommunikationswege.

Wer den Aufruf unterstützen möchte, der/die kann das hier --> tun und sich auch bei der Facebook Gruppe einschreiben.

Außerdem seit IHR gefragt!
Kommt zu unseren Treffen und überlegt euch originelle Aktionen für die nächste Demo!

Hinweis: Wir möchten einer breit gefächerten, kritischen Masse eine Plattform bieten, ihren Unmut bezüglich der oben genannten Thematik zu äußern, dulden aber weder extremistische Gruppen noch dahingehendes Verhalten Einzelner!