Protest der Jugendarbeit

Liebe Kolleg_innen und Freund_innen der Jugendarbeit,

vom 3.-5. Juni findet der deutsche Kinder- und Jugendhilfetag unter dem Motto „viel wert. gerecht. wirkungsvoll“ auf dem berliner Messegelände statt. Das Aktionsbündnis „Jugend verschwindet“ und der Arbeitskreis Kinder-/Jugendarbeit „AKKJA“ von Ver.di, wollen den Auftakt nutzen, um mit Herrn Gauck vor der offiziellen Eröffnungsfeier (3.6. um 12.00) ins Gespräch zu kommen. Schon vorab möchten wir unseren Bundespräsidenten über die konkreten Ängste und Sorgen der Kinder- und Jugendeinrichtungen Berlins informieren. Hierfür geben wir allen Einrichtungen die Gelegenheit uns bis zum 21.5.

A – eine praktische Beschreibung der Schwierigkeiten bezüglich der Rahmenbedingungen

oder / und

B – einen Slogan, der die größte Blockade für die praktische Arbeit vor Ort bedeutet

an „CSSCHRAMM@GMX.NET“ zu schicken (dies kann auch anonym erfolgen), die wir dem Bundespräsidenten überreichen oder ggf. an ihn weiterleiten.

Alle, die am 3.6. ab 11.00 Uhr Zeit haben, können vorm Eingang der Messe Süd (Jafféstraße, vom S-Bahnhof Messe Süd leicht zu erreichen) ihren Slogan auf z.B. Plakaten / Transparenten sichtbar machen oder einfach so vorbeikommen um sich unserem Protest anzuschließen (Die entsprechenden Genehmigungen bei der Polizei werden derzeit beantragt).

Kommt zahlreich! NUTZT MIT UNS DIE GELEGENHEIT ÖFFENTLICHKEIT HERZUSTELLEN, DAMIT DER SLOGAN „VIEL WERT.GERECHT.WIRKUNGSVOLL“ IN DEN KOMMENDEN HAUSHALTSBERATUNGEN BERLINS AN REALITÄT GEWINNT!

Wir sehen diese Aktion auch als Auftaktveranstaltung für eine bessere finanzielle Ausstattung der Kinder- und Jugendarbeit in Berlin an. Bedenkt, im kommenden Jahr sind wieder Haushaltsberatungen und wir müssen in der öffentlichen Wahrnehmung sichtbarer werden. Die Jugendstadträte und -stadträtinnen, die Jugendpolitischen
Sprecher_innen der Parteien stehen mittlerweile zum Teil auf unserer Seite, um der jahrelangen Konkurrenz der Bezirke (verursacht z.B. durch die Kostenleistungsrechungen) und der Träger (unter den freien sowie den öffentlichen), der damit verbundenen Abwertung der Angebotsstunden, der Unterfinanzierung oder Schließung zahlreicher Kinder- und Jugendeinrichtungen und DER SCHLECHTERSTELLUNG DER MITARBEITER_INNEN FREIER TRÄGER, Einhalt zu gebieten. Lasst uns gemeinsam sichtbar machen, dass wir uns das im Sinne der Kinder- und Jugendlichen, nicht mehr gefallen lassen!