Die Presse über „Jugend verschwindet“

Hier ein kleiner Pressespiegel, über unsere Demo am vergangenen Freitag:

Projektarbeit fällt hinten runter aus dem „Neuen Deutschland“

Dann bleiben nur Kicker und Billiardtisch aus „jugen Welt“.

Und als letztes ein kleines Highlight:ein kleines Video von tv.berlin.

VIELEN DANK NOCHMAL AN ALLE, DIE DA WAREN UND FÜR SO GROẞARTIGE STIMMUNG GESORGT HABEN!!!
Demnächst werden wir hier den Termin für das Nachtreffen veröffentlichen. Es geht natürlich weiter, denn die drohenden Sozialkürzungen sind weiterhin nicht vom Tisch. Bis 2020 will der Berliner Senat 2,7 Milliarden Euro einsparen.
Gleichzeitig will er munter weiter an der A100 bauen, die von vielen als unnötiges Prestigeprojekt angesehen wird. Dafür sollen allein insgesamt 400 Millionen Euro fließen. Gelder, die besonders im Sozialen Bereich dieser Stadt mehr als dringend gebraucht werden.

Statt über die desolate Situation aufmerksam zu machen wird in den Medien schon seit Jahren eine Scheindebatte geführt. Jugendliche seien nicht fähig sich in die Gesellschaft zu integrieren, sie seien drogenabhängig, gewaltbereit und kriminell. Tatsächlich wird dabei nur auf Einzelfällen herumgeritten, während ein großer Teil von Kindern und Jugendlichen, sich engagieren, kulturell, sportlich und politisch aktiv sind. Diese Möglichkeiten sich einzubringen und unabhängig von Noten- und Leistungsdruck zu selbstständigen und selbstbewussten Menschen zu entwickeln, werden durch kommunale Kürzungen immer weiter eingeschränkt. Wir wollen nicht, dass Sarrazin und Co weiter davon ablenken, wie sie in diesen Fragen versagt haben (immerhin war Sarrazin selbst jahrenlang Finanzsenator von Berlin).

Wir werden weitere Aktionen organisieren und wir halten euch auf dem Laufenden, wann es weiter geht!